Fertighaus Report

Inhalt: Pro und Contra - Technik - Kosten - Firmen -

 

Pro und Contra

4 Argumente, die für ein Fertighaus sprechen ...

  1. Kurze Bauzeit: errichtet wird das Haus in wenigen Tagen, der Innenausbau dauert wenige Wochen
  2. Gute Wärmedämmung: Holz in Verbindung mit Dämm-Material isoliert besser als Stein oder Beton. Viele Fertighäuser werden deshalb als "NiedrigEnergiehäuser" bezeichnet.
  3. Festpreisgarantie: Den Festpreis garantieren die Hersteller in der Regel für zwölf Monate nach Vertragsabschluß, dadurch können Sie günstiger finanzieren, können besser kalkulieren und brauchen weniger Bereitstellungszinsen zu zahlen.
  4. Fertighausausstellungen: Auf zahlreichen Dauerausstellungen im ganzen Bundesgebiet können Sie sich einen Marktüberblick verschaffen und die Häuser verschiedener Hersteller vergleichen.

6 Argumente dagegen

  1. Geringerer Schallschutz: Fertighäuser sind meistens hellhöriger als Massivbauten; einerseits liegt das an den verarbeiteten Materialien - was für die Wärmedämmung vorteilhaft ist, dämpft leider nicht im gleichen Maß die Geräusche. Zum anderen Fertighäuser häufig in offener Bauweise "angehoben": die Großzügigkeit in der Wohnraumgestaltung geht aber zu Lasten der Geräuschdämmung.
  2. Geringere Wärmedämmung innen: Nach außen sind die Häuser sehr gut isoliert, innen haben Sie aber in allen Zimmern ein ähnliches Raumklima - nicht zuletzt wegen des beliebten "offenen Wohnens". Wichtig sind deshalb gute Jalousien.
  3. Probleme bei Inneneinrichtung: Einfache Holzschrauben lassen sich problemlos einschrauben. Für Hängeschränke sind allerdings Spezialdübel notwendig. Sehr schwere Bauteile müssen auch direkt in der Holzständerkonstruktion verankert werden.
  4. Geringer Wiederverkaufswert: Wer sein Fertighaus nach einigen Jahren verkaufen will, zum Beispiel wegen eines Jobwechsels, muss mit deutlichen Verlusten von 60 % rechnen.
  5. Keine Atmungsfähigkeit der Wände: = trockene Luft
  6. Kein gesundes Raumklima: nicht biologisch

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(c) copyright J.Schmidt - Übernahme von Text, Grafiken und Scripts ist nicht zulässig. 23. Januar 2004