
Fertighaus Report
Inhalt: Pro und Contra - Technik
- Kosten
- Firmen -
Pro und Contra
4 Argumente, die für
ein Fertighaus sprechen ...
- Kurze Bauzeit: errichtet wird das Haus in wenigen
Tagen, der Innenausbau dauert wenige Wochen
- Gute Wärmedämmung: Holz in Verbindung mit
Dämm-Material isoliert besser als Stein oder Beton.
Viele Fertighäuser werden deshalb als
"NiedrigEnergiehäuser" bezeichnet.
- Festpreisgarantie: Den Festpreis garantieren die
Hersteller in der Regel für zwölf Monate nach
Vertragsabschluß, dadurch können Sie günstiger
finanzieren, können besser kalkulieren und brauchen
weniger Bereitstellungszinsen zu zahlen.
- Fertighausausstellungen: Auf zahlreichen
Dauerausstellungen im ganzen Bundesgebiet können Sie
sich einen Marktüberblick verschaffen und die Häuser
verschiedener Hersteller vergleichen.
6 Argumente dagegen
- Geringerer Schallschutz: Fertighäuser sind
meistens hellhöriger als Massivbauten; einerseits liegt
das an den verarbeiteten Materialien - was für die
Wärmedämmung vorteilhaft ist, dämpft leider nicht im
gleichen Maß die Geräusche. Zum anderen Fertighäuser
häufig in offener Bauweise "angehoben": die
Großzügigkeit in der Wohnraumgestaltung geht aber zu
Lasten der Geräuschdämmung.
- Geringere Wärmedämmung innen: Nach außen sind
die Häuser sehr gut isoliert, innen haben Sie aber in
allen Zimmern ein ähnliches Raumklima - nicht zuletzt
wegen des beliebten "offenen Wohnens". Wichtig
sind deshalb gute Jalousien.
- Probleme bei Inneneinrichtung: Einfache
Holzschrauben lassen sich problemlos einschrauben. Für
Hängeschränke sind allerdings Spezialdübel notwendig.
Sehr schwere Bauteile müssen auch direkt in der
Holzständerkonstruktion verankert werden.
- Geringer Wiederverkaufswert: Wer sein Fertighaus
nach einigen Jahren verkaufen will, zum Beispiel wegen
eines Jobwechsels, muss mit deutlichen Verlusten von 60 %
rechnen.
- Keine Atmungsfähigkeit der Wände: = trockene
Luft
- Kein gesundes Raumklima: nicht biologisch
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zulässig. 23. Januar 2004