FINANZIERUNG
Der effektive Jahreszins (PangV).
Auf der Suche nach einer Finanzierung werden die häufigsten Fehler durch falsche Vergleiche und oberflächliche Betrachtung der Nebenkosten verursacht. Nicht selten richtet der Kunde sein Augenmerk auf das bloße Vergleichen von Nominalzinsen und monatlicher Belastung.
"Der Effektivzins macht die Angebote doch vergleichbar", mag denken , wer sich für Hypothekenkonditionen interessiert. Das ist weit gefehlt. Denn im anfänglichen effektiven Jahreszins nach PangV werden nicht alle Kosten berücksichtigt. Bei Neubauten ist die Effektiv-
zinsangabe oft reine Makulatur, nahezu wertlos
Nach der Preisangabenverordnung (PangV) muß ein Kreditinstitut bestimmte effektive Kosten eines Darlehens in den Effektivzinseinrechnen.

Das sind:

Nominalzins
Disagio
Bearbeitungsgebühren
Zins- und
Tilgungsverrechnung

Es gibt aber viele Kosten, die nicht bei der Ermittlung des Effektivzinses der Endfinanzierung berücksichtigt werden, insbesondere:

Schätzkosten
Bereitstellungszinsen\tab Teilauszahlungszuschläge
Kontoführungskosten Zwischenfinanzierungskosten
Bauzinsen u.a.

So kann es sein, daß ein Nach Nominalzins und Effektivzins (PangV) anscheinend teureres Darlehen im Endeffekt günstiger ist. Obwohl die monatliche Belastung fast identisch ist, ist in unserem Fall aus der Praxis die Restschuld um DM 6.297,-geringer.Praxis-Beispiel einer exakten Vorkosten-Ermittlung und deren Auswirkungen auf die Restschuld nach 10 Jahren Zinsfestschreibung.

Objekt:

Eigentumswohnung, Neubau, Nettohypothek Euro 162.080,-

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